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Deutsche Minderheit im Abseits
Der Heimatkreis Marienburg hat die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der deutschen Minderheit Stadt Marienburg und Umgebung am 25. November 2009 auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.
Bereits seit Mitte 2007 gibt es Irritationen wegen der Geschäftsführung der Minderheit. Als die Toten von Marienburg gefunden wurden, manövrierte die Geschäftsführung sich und die Minderheit endgültig ins Abseits. Die Geschäftsführung setzte sich intensiv dafür ein, die Toten aus der Stadt fortzuschaffen. Das Bemühen des Heimatkreises, den toten Kindern, Frauen und Männern eine würdige Begräbnisstätte in oder bei Marienburg zu schaffen, interessierte die Geschäftsführung nicht. Am Gedenkgottesdienst in der Johanniskirche am 14. November 2009 und an der anschließenden Kranzniederlegung am Massengrab nahm weder der Vorstand noch die Geschäftsführung der deutschen Minderheit teil.
Es ist nun Sache des Vorstands, darüber zu befinden, welche Interessen die Minderheit vertritt und wer für die Minderheit verbindliche Erklärungen abgeben darf.
Der Heimatkreis Marienburg ist gesprächsbereit.
01.12.2009