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Die Toten von Marienburg
Teil 1: 2008 - 2009------Teil 2: 2010
Wer sind die Toten von Marienburg?
www.heimatkreis-marienburg.de hat sich wegen der fehlenden Aufklärung über die Toten von Marienburg an die Landsmannschaft Westpreußen in Münster gewandt: Die Landsmannschaft möge ihre Möglichkeiten nutzen und sich dafür einsetzen, daß die Wahrheit über die Toten von Marienburg ans Licht kommt.
Stand 04.03.2010
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Die Landsmannschaft Westpreußen und die Toten von Marienburg
Sibylle Dreher, die Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Westpreußen, hat angekündigt, daß der Vorstand der Landsmannschaft sich mit den Vorschlägen von
www.heimatkreis-marienburg.de zum Thema "Die Toten von Marienburg" beschäftigen werde. Es gehe darum, zur Aufklärung über die Toten beizutragen.
Stand 04.04.2010
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Stellungnahme der Landsmannschaft Westpreußen
Der Vorstand der Landsmannschaft Westpreußen hat sich am 20. Mai 2010 mit den Toten von Marienburg befaßt.
Die Bundesvorsitzende Sibylle Dreher hat in der Zeitschrift DER WESTPREUSSE, dem Bundesorgan der Landsmannschaft, die Position des Vorstands grundlegend dargestellt. Der Beitrag endet mit dem Aufruf, „mit der Suche nach Dokumenten, Zeugnissen und Hinweisen nicht aufzuhören, sondern aktiv zu beginnen“.
Sibylle Dreher: Marienburg Katyn Bromberg und die Pflicht zur immerwährenden Suche nach Aufklärung, DER WESTPREUSSE vom 3. Juli 2010, Seiten 1 und 2.
Interessenten können sich wenden an die
Landsmannschaft Westpreußen
Mühlendamm 1
48167 Münster-Wolbeck
Tel.: 02506-305750
Fax: 02506-305761
E-Mail: Landsmannschaft-Westpreussen@t-online.de
Stand 06.07.2010
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Informationen über die Toten von Marienburg
Mit Brief vom 8. Juli 2010 wurde das Auswärtige Amt in Berlin um Informationen zu diesen Fragen gebeten:
Stand 11.07.2010
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Das Auswärtige Amt und die Marienburger Toten
Frau Sibylle Dreher, Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Westpreußen, hat sich mit Schreiben vom 24. Juli 2010 an Frau Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, gewandt. In dem Schreiben geht es insbesondere um die immer noch unbeantworteten Fragen zu den Toten von Marienburg, um die Todeszeiten und die Todesursachen. Frau Sibylle Dreher ruft dazu auf, in Archiven und bei Zeitzeugen mit den notwendigen Untersuchungen zu beginnen, um die Marienburger Geschehnisse aufzuklären.
Stand 28.07.2010
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Viele Fragen, keine Antworten
beim Treffen des Heimatkreises Marienburg
Wer sind die Toten von Marienburg? Sind es die vermißten Angehörigen? Warum wurden die Funde nicht dokumentiert? Warum wurden die Toten nicht untersucht? Warum gibt es weder von polnischen noch von deutschen Stellen klare Informationen?
Beim 34. Bundestreffen vom 16. bis 18. Juli 2010 in Königswinter wußte niemand eine Antwort. Zwei Dinge fielen auf:
1. Kein Teilnehmer des Treffens fragte nach Tätern oder Strafen, gesprochen wurde über die verschwundenen Angehörigen, über ihr ungeklärtes Schicksal.
2. Nur eine als Gast teilnehmende Dame fand es gut und richtig, daß die Toten aus Marienburg fortgeschafft wurden. Die Dame forderte, endlich Ruhe zu geben.
Ruhe geben, das heißt doch: nicht weiter nach der Wahrheit fragen. Das ist nicht hinnehmbar.
Das Schicksal von mehr als 2000 Menschen darf nicht ungeklärt bleiben.
Warum haben deutsche Politiker bis jetzt geschwiegen?
Viele Fragen, keine Antworten in Königswinter.
Stand 05.08.2010
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Gespräch beabsichtigt
Klaus Brähmig, der vertriebenenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, will nach der Sommerpause den Präsidenten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Reinhard Führer, in die Fraktion einladen und zu den Toten von Marienburg befragen. Das hat Sibylle Dreher, Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Westpreußen, mitgeteilt.
Stand 06.08.2010
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Auskunft des Auswärtigen Amtes
Das Auswärtige Amt hat den Brief vom 8. Juli 2010 mit der Bitte um Informationen über die Toten von Marienburg sehr zurückhaltend am 2. August 2010 beantwortet. Mit Brief vom 10. August 2010 wurde das Auswärtige Amt um weitere und genauere Auskünfte gebeten.
Stand 10.08.2010
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Beerdigung in Neumark bei Stettin
Die Toten im 109. Sarg werden am Donnerstag, 21. Oktober 2010, 11.00 Uhr, auf der Kriegsgräberstätte in Neumark bei Stettin beerdigt. Diese Toten wurden besonders untersucht. Das Untersuchungsergebnis liegt vor, wurde aber bisher nicht veröffentlicht.
Stand 19.08.2010
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Das Auswärtige Amt verweist auf künftige historische Arbeit
Die weiteren Fragen zu den Toten von Marienburg beantwortete das Auswärtige Amt mit Schreiben vom 17. August 2010 – zusammengefaßt – so:
Die Ermittlungen zu den Todesumständen der mehr als 2000 Personen würden den polnischen Behörden obliegen. Es bestehe kein Anlaß, an der Arbeit dieser Behörden zu zweifeln. Der zweite Untersuchungsbericht (über die Gebeine im 109. Sarg) habe hinsichtlich der Staatsangehörigkeit der Toten, der Todesursache und des Todeszeitraums keine Erkenntnisse erbracht, die über den ersten Untersuchungsbericht (über die Gebeine in den Särgen 1 bis 108) hinausgingen. Eine Aufklärung der Todesumstände insgesamt könnte sicherlich nur im Rahmen einer historischen Arbeit geleistet werden, nicht im Rahmen der Kriegsgräberarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und des Auswärtigen Amtes.
Stand 21.08.2010
© copyright Hans Joachim Borchert, vgl. Impressum und ergänzendes Impressum.
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