Heimatkreis Marienburg (Westpreußen)

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Willkommen beim Heimatkreis Marienburg!

Letzte Aktualisierung:
21.07.2014

 
Schloß Marienburg von Westen im Jahre 2005
 
 

Der Heimatkreis ist ein Zusammenschluß von Marienburgern, die am Ende des Zweiten Weltkrieges aus ihrer westpreußischen Heimat geflohen oder vertrieben sind. Sie mußten sehen, wo sie im besetzten Deutschland oder im Ausland unterkamen. In der Not der Nachkriegszeit versuchten sie sogleich, Lebenszeichen ihrer Angehörigen, ihrer Freunde und Bekannten zu erhalten. Erste Verbindungen wurden geknüpft, zunächst durch Rundbriefe (Zeitungen waren verboten), dann durch persönliche Kontakte (Zusammenschlüsse waren Vertriebenen und Flüchtlingen verboten). Es ging damals ums Überleben, denn mit dem Verlust der Heimat war auch die Existenzgrundlage entzogen.
Als die Verbote gelockert wurden, konnten im Jahre 1949 rund 2000 Marienburger Wiedersehen in Hamburg feiern. Der Heimatkreis hatte zusammengefunden.
Die materielle Not der damaligen Zeit ist längst überwunden. Geblieben ist das Gefühl der Zusammengehörigkeit, geblieben ist die Bindung an die Heimat. Beides fand Ausdruck in der bis Ende 2009 erschienenen Marienburger Zeitung. Es findet weiterhin Ausdruck im Archiv des Heimatkreises Marienburg in der Patenstadt Hamburg, Angerstraße 33 (Leitung Barbara Kiehl, Tel. 040-6024842) sowie in den alle zwei Jahre stattfindenden Bundestreffen mit der Wahl des Heimatkreisvertreters (seit 2005 Bodo Rückert, Tel. 0221-353831).
Die Bindung an die Heimat zeigt sich auch in ungezählten privaten und offiziellen Begegnungen der „alten“ deutschen Marienburger mit den „neuen“ polnischen Marienburgern. Es seien nur drei Begegnungen genannt, die in Marienburg stattfanden: das Begegnungsfest 2006, das Bundestreffen 2007 und die Trauerfeier für die Toten von Marienburg 2009.

Viele Begegnungen zeigten den "alten" Marienburgern, wo in Marienburg eine gewisse Unterstützung hilfreich wäre - und es wurde und wird geholfen. Unterstützung erhielten soziale Einrichtungen (Johanniter-Sozialstation, Krankenhaus, Waisenhaus, Altersheim, Obdachlosenasyl), aber auch das katholische Gymnasium und die deutsche Minderheit. Das mittelalterliche Jerusalem-Hospital wird mit Hilfe "alter" Marienburger wiederhergestellt, es soll als deutsch-polnische Begegnungsstätte dienen.
Vorträge und Veröffentlichungen "alter" Marienburger halten die Marienburger Geschichte lebendig, erwähnt seien nur das Neue Marienburger Heimatbuch von 1967 und das Marienburger Geschichtsbuch von 2006. Auch an Veröffentlichungen in Polen wirkten "alte" Marienburger mit, zum Beispiel an dem Historischen Atlas Polnischer Städte, Band I, Heft 5, Marienburg (2002) und an der Marienburger Chronik des 20. Jahrhunderts 1901-2000 (2004).
An Ort und Stelle wird Geschichte wachgehalten durch Gedenktafeln (deutsch und polnisch) in der früheren Winrich-von-Kniprode-Schule, der früheren Luisenschule, auf dem ehemaligen evangelischen Friedhof von St. Georgen und auf dem ehemaligen katholischen Friedhof an der Birkgasse. Weitere Gedenktafeln sind geplant.
Alle diese Aktivitäten wurden möglich, weil "alte" und "neue" Marienburger aufeinander zugegangen sind und vertrauensvoll zusammenwirken.

Wenn Sie die Arbeit des Heimatkreises unterstützen wollen - dies ist das Konto:
Heimatkreis Marienburg
IBAN:
DE88213922180000461253
BIC: GENODEF1EUT
Volksbank Eutin

Die Toten von Marienburg: Den Weg bereiten für wissenschaftliche Forschung

Wissenschaftliche Forschung – das ist zur Zeit die einzige Hoffnung, das Schicksal der Toten von Marienburg aufzuklären und den Angehörigen von Vermißten Gewißheit zu verschaffen. Doch wo und wie soll die Forschung beginnen?

Gibt es Akten, in denen die Ereignisse dokumentiert sind?
Besitzt jemand Tagebücher, Briefe, Erlebnisberichte, Fotos oder Notizen?
Erinnert sich jemand daran, daß von den Marienburger Ereignissen gesprochen wurde?
Gibt es Zeugen der Ereignisse?

Wer Hinweise hat oder jemanden kennt, der Hinweise geben könnte, kann Kontakt aufnehmen mit Hans Joachim Borchert
Telefon: 02104-36655
E-Mail: email@heimatkreis-marienburg.de


Willkommen beim Heimatkreis Marienburg als druckoptimiertes PDF.

 
 
 
 
 
 
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